Montag, Dezember 27, 2010

Jahresrückblick, Jahresausblick 2010/2011

Wie die letzten Jahre auch (2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009),
hier wieder mein ganze persönlicher Rückblick auf das Jahr 2010 und eine Vorschau auf das Jahr 2011.

Im letzten Jahr hatte ich so viele Veranstaltungen, wie noch nie zu vor. Insgesamt war ich 44 Mal in Deutschland unterwegs, wobei ca. 20% Lesungen aus der Volxbibel waren, der Rest Predigt oder Vortragsanfragen. Dabei waren ein paar ganz große Knaller dabei, zum Beispiel der Ökumenische Kirchentag. Dort haben wir mit der Rapgruppe „Psalm 21“ ein Mini Konzert in einer Halle vor fast 1000 Besuchern gehabt. Oder die Vineyard Leiterkonferenz war ein großes Ding, wo ich eine Predigt halten sollte. Auch die Jesuskonferenz 2010 lief für mich absolut genial. Es gab aber auch sehr viele kleiner Gottesdienste, wo ich zu einer Predigt eingeladen worden bin oder Lesungen, die super organisiert und gut besucht waren (z.B. in München oder Halle).

Ich stelle immer wieder fest, dass es überall in Deutschland viele kleine, sehr lebendige, gesunde Zellen an Jugendarbeit gibt. Das schockt mich total.

Es gab auch wieder einige Sachen die über die Medien gelaufen sind. So viele, dass ich es nicht geschafft habe, alles zu dokumentieren und mir auch ein paar Kopien fehlen. Ein Highlight war der Bericht in den ZDF Nachrichten über die Jesusfreaks Berlin/Volxbibel und auch der zweiseitige Artikel in der Bild der Frau.

Mein in 2010 erschienenes Buch „Volxbibel AT Band 2“ ist sehr gut angenommen worden und hat seine Erwartung sogar übertroffen (das meldet mir der Verlag). Damit ist die „Volxbibel Trilogie“ fürs erste abgeschlossen. Es ist für 2011 eine 4.0 Fassung vom NT geplant, sowie eine Gesamtausgabe auf Bibelpapier angedacht, da freue ich mich total drüber!!!

Rahel und ich wohnen jetzt in Berlin und fühlen uns hier sehr wohl. Die Stadt ist einfach der Hammer, es gibt so sauviele kulturelle Angebote, dass man gar nicht mit allem durchkommt. Ich war mit einem neuen Freund bereits in einigen Museen und auch die Kinos wurden ausgiebig besucht (das I-Max im Sony Center ist sowas von cool!).

Das nächste Jahr wird in vielerlei Hinsicht sehr spannend! Vor allem freu ich mich auf den 14. Februar, weil dann mein neues Buch „Jesus rockt“ erscheinen wird.

Dieses Buch wird garantiert für Aufsehen sorgen. Ich werde vermutlich wieder ein paar neue Kritiker am Hals haben, aber mich vielleicht auch mit ein paar alten Kritikern versöhnen. Mal schauen.

Mein Leben gehört Jesus. Er soll alles führen, es geht alles letztendlich nur um ihn. Mehr von Jesus, weniger von Martin. Das wünsche ich mir für das nächste Jahr.

Guten Rutsch und bis bald!

Freitag, Dezember 10, 2010

Beitrag in den ZDF Nachrichten

Gestern lief gegen 0:00 Uhr ein Beitrag in den ZDF Nachrichten, wo es um die Jesusfreaks und die Volxbibel ging!

Man kann ihn sich zur Zeit noch online anschauen. Er geht in der Minute 12:50 los (per Mausklick vorspulen).

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1211974/ZDF-heute-nacht-vom-09.-Dezember-2010#/beitrag/video/1211974/ZDF-heu...te-nacht-vom-09.-Dezember-2010

Montag, Dezember 06, 2010

Der letzte Einsatz für 2010: Chemnitz

Dieses Wochenende war mein voraussichtlicher letzter Einsatz in diesem Jahr. Es ging nach Chemnitz, wo ich einer der Sprecher der „Männerkonferenz“ war und Samstag Abend dann noch auf der „Jesus Party“ für Jugendliche predigen sollte. Veranstalter ist diesmal Tilo Reichelt und der „New Generation e.V." (die Arche) gewesen.

Wie die letzten Einsätze auch bin ich ganz tief bewegt wieder nach Hause gefahren. Beim Abschied musste ich fast heulen, weil in der kurzen Zeit für mich wieder super intensive Beziehungen entstanden sind.

Es hat mit echt geflashed, was für eine geile Arbeit Tilo Reichelt mit seinen Leuten dort aufgebaut hat. Auf dem Weg zur Bahn hat mir Tilo noch viele sehr interessante Lektionen erzählt, die er in den zum Teil harten Jahren von Gott gelernt hat, in denen die Arbeit in Chemnitz entstanden ist. Ich dachte dabei, dass wirklich viele Leute von den Sachen profitieren könnten, die er gelernt hat.

Beim Männerseminar wurde ich für ein ganz spezielles Thema angefragt, so was macht eine Vortrag oder Predigt immer etwas schwerer. Ich sollte über „Der Mut neue Wege zu gehen“ sprechen. Meine Hauptvorbereitung fand dann erst in der Bahn statt, weil alles, was ich bis dahin auf dem Papier hatte, irgendwie kraftlos war. Ich mag es eher nicht, so total unvorbereitet in einen Predigtdienst zu gehen. Auf jeden Fall hat Gott mir dann doch drei Punkte gezeigt, die wohl ganz gut getroffen haben, was die Reaktionen so zeigten.

Bei der anschließenden Jesusparty für Jugendliche hab ich wieder meine Jesuspredigt gehalten, aber in einer etwas anderen Form. Beim anschließenden Aufruf sind ca. 90% der Jugendlichen aufgestanden, so was hab ich in der Form lange nicht mehr (vielleicht sogar noch nie) erlebt, krass!

Am Ende der Veranstaltung kam dann Tilo nach vorne und sagte, dass die Jugendlichen auch noch ein Geschenk für mich hätten und ich sollte mal in die Mitte des Raumes kommen. Ich stand dann da etwas verloren, als plötzlich aus einer Ecke fünf Jugendlichen mit Rosen auf mich zu kamen. Die erste, ein junges Mädchen, überreichte mir eine Rose und sagte so was wie: „Martin, wir wollen uns bei Dir bedanken, dass Du Dein Leben so für Jesus eingesetzt hast!“ Der nächste sagte irgendwie „Danke für die Volxbibel! Das Du die gegen alle Kritik geschrieben hast, sie hat uns echt geholfen!“ Und so ging das weiter …. Dabei hab ich immer in die Gesichter geschaut und stellte fest, das war alles total echt und ehrlich gemeint. Also, was soll ich sagen, mir kamen die Tränen und ich musste aufpassen, nicht voll loszuheulen. Sowas ist mir wirklich noch nie passiert und es hat mich echt umgehauen.



Bin dann ganz erfüllt und glücklich wieder nach Hause gefahren. Ich werde wohl im Dezember wie immer einen Jahresrückblick schreiben, wo ich versuche die Highlights des Jahres noch mal ins Gedächtnis zu rufen. Die Erinnerung verblasst so schnell, dabei war diese Jahr wirklich sehr intensiv und ich durfte doch mehr Früchte ernten, als ich es zu hoffen gewagt habe.