Mittwoch, Juli 21, 2010

Vorfreude aufs Freakstock 2010



Jetzt ist es bald wieder so weit! Der Höhepunkt des Jahres, Freakstock.

Ich freu mich auf die besten Gespräche, Jesusinput und Erfahrungen mit Gott.

Dieses Jahr werde ich mit Obadja auch wieder einen Gottesdienst gestalten und zwar am Samstag.

Dazu bin ich Mittwoch auf einer Diskussionsrunde angefragt, wo ich ein paar Fragen beantworten soll ("Martin, du hast die Jesus Freaks mit anderen Leuten in Hamburg gegründet. Was sollte das eigentlich? Warum hast du das gemacht? Was siehst du positives und negatives in den letzten Jahren? Du hast beim letzten Freakstock dafür plädiert die Leute, die von den Freaks zu Wort & Geist gegangen sind, zu segnen. Wie ist dein Verhältnis zu einzelnen Leute bei W&G und wie zu deren Bewegung allgemein?")

Dann gibt es noch ein letztes Mal zwei Lesungen im Artland unter dem Titel "Einmal Volxbibel mit alles" (am Freitag um 19.00 Uhr und am Samstag um 22.00 Uhr). Ich will noch einmal abschließend alles erzählen, was mit der Volxbibel seit 2005 passiert ist, von den Anfechtungen und Kämpfen berichten und auch von den coolen Reaktion, vom Punk bis zum Papst.)

Montag, Juli 12, 2010

Warum die Jesus-Konferenz?

Einige Leute haben mich gefragt, was es denn mit der Jesuskonferenz auf sich hat. Ich will versuchen einmal die Vision so aufzuschreiben, wie ich sie mir damals notiert hatte. Wenn ihr noch Fragen habt, am besten ein Kommentar schreiben:

Vision Jesuskonferenz 2010

Es wächst gerade eine neue Generation heran. Sie sind keine Jugendlichen mehr, aber auch noch keine Erwachsenen mit vier Kindern und Endreihenhaus in der Wohnsiedlung.

Sie sind zwischen 18 und 40 Jahre alt, waren vielleicht sogar mal aktiv in einem christlichen Werk, hatten Vision und Träume, bis etwas dazwischen kam.

Man könnte denken, sie waren schon immer so normal, aber tatsächlich haben sie schon viel erlebt.

Bei einigen sind die geistlichen Helden gefallen, ihre Träume sind zerplatzt, ihre Visionen sind gestorben.
Oder sie sind selbst gefallen, sind ausgebrannt, desillusioniert.
Vielleicht wurden sie auch nur schwanger oder bekamen einen guten Job angeboten und haben auf den Rat ihrer Eltern gehört, haben sich für den normalen Weg entschieden, obwohl sie für Gott richtig etwas reißen wollten.

Sie brauchen Ermutigung, neues Feuer, eine frische Begegnung mit und ein Wort von Gott, eine Erneuerung ihrer Vision.

Da ist immer noch ein Hunger in ihnen, ein Hunger, den nur Gott stillen kann.

Darum soll es bei der Konferenz gehen


Die Jesus-Konferenz hat den Schwerpunkt auf geistliche Dinge gelegt. Es soll sehr viel gebetet werden, ausgedehnte Lobpreiszeiten, prophetisches Reden, Altarrufe und Segnungszeiten bis zum Abwinken, Prophetien für Einzelne, neues Feuer für Gott und seine Sache soll entfacht werden, keiner soll weggehen, ohne nicht eine Berührung mit dem Heiligen Geist erlebt zu haben.

Ich wünsche mir, dass von dieser Konferenz alle mit neuem Jesusfeuer und einer ganz konkreten Vision für ihr Leben wieder nach Hause gehen.

Was wird diese Konferenz von anderen Konferenzen unterscheiden?
Was mich an vielen Konferenzen gestört hat, war:
- Ein Lobpreis, der die Musik, oder noch schlimmer die Musiker, im Vordergrund hatte und nicht Gott.
- Prediger, die ihre Werke anpriesen und ihre Theorien, Theologien, Hirnschmalz, aber es versäumt haben, zu einem radikalen Leben mit Gott einzuladen, zu einer erneuten Hingabe.
- Viel Strukturgelaber, Theorien, Werte, Futter für das Hirn. Aber wenig Futter für den Geist, wenig Heiliger Geist.
- Kaum Freiraum Programm auch einmal umzuschmeißen, wenn der Geist wirkt.
- Anonymität, keinen Menschen auf der Konferenz besser kennen gelernt, man blieb irgendwo alleine.

Das soll bei unserer Konferenz anders werden.
- Lobpreis, jesuszentriert, der von einem weg, hin zu Gott führt. Ziel ist es, von den eigenen Gedanken und Sorgen weg zu kommen und wirklich nur Jesus zu sehen. Dafür brauchen wir geistlichen Lobpreis.
- Altarrufe nach jeder Einheit. Es soll sich viel Zeit dafür genommen werden, für Leute zu beten, unter Handauflegung. Lieber nicht so lange Predigten, aber dafür mehr Zeit zum beten.
- Biblische Lehre die herausfordert, sich Gott neu hinzugeben, radikal.

Vielleicht sollten die ersten Einheiten auch einen Blick zurück wagen, nach dem Motto „Was ist schief gelaufen?“ um innere Heilung und Vergebung möglich zu machen.

Jeder sollte nach dem ersten Tag frei von allen vergangenen Sünden sein (bekannt und vergeben). Man sollte selbst Schritte getan haben Leuten zu vergeben, die einen verletzt haben und die Sachen ein für alle Mal ans Kreuz bringen.

- Das ganze wäre sozusagen ein Schnelldurchlauf von Seelsorge, Buße und Vergebung, neue Vision, Feuer und Kraft für das Kommende.

Zielgruppe:

-Junge Erwachsene, Schulabgänger, Studenten, junge Familien, Jesusfreaks.