Mittwoch, März 31, 2010

Der Blick zurück


Ich hab es mir zu einem Ritual gemacht, Anfangs wenn ich bete Gott erstmal für die Sachen zu danken, die er in meinem Leben bis heute getan hat. Egal wie meine Situation auch gerade ist, wenn ich die vielen guten Dinge noch mal rückwirkend in den Blick bekomme, muss ich ihm einfach danken. Aus dieser dankbaren Perspektive kann ich dann auch viel besser, mit viel mehr Glauben, für die Sachen beten, die vor mir, in der Zukunft, liegen. Die Wunder die Gott getan hat, motivieren mich auch immer extrem und feuern mich an. Darum unterhalte ich mich auch voll gerne mit Leuten über die erste Zeit bei den Jesusfreaks, weil wir in den Jahren wirklich krasse Wunder erlebt haben.

Es gibt auch einen Blick zurück, der mir hilft aus Fehlern zu lernen. Ich habe viele große Fehler im Dienst für Gott getan und hab mich oft gefragt, wie es dazu überhaupt gekommen ist. Wenn ich mein Leben im Rückblick immer mal wieder analysiere, kann es mich vor Fehlern in der Zukunft bewahren.

Allerdings kann es auch eine Form des Rückblicks geben, der zum Stillstand im Glauben führt. Wenn man nämlich immer mit verträumtem Blick zurückschaut, dann wird plötzlich alles viel schöner, als es in Wirklichkeit war. Dann heroisiert man sogar die größten Dummheiten und denkt: „Ach ja, damals! Das war so schön, so wird es nie mehr sein…“.

Ich möchte eigentlich immer nach vorne leben, mich von der Zukunft begeistern lassen, von den Möglichkeiten die das Leben noch so mit sich bringt. Aber ich will auch aus der Vergangenheit lernen und sie nicht vergessen.

Ich komme da drauf, weil ich mir heute ganz bewusst einmal meine letzte Predigt anhören wollte, die ich vor meinem Ausstieg aus dem Dienst bei den Jesusfreaks Hamburg am Abhängabend gehalten hab. Die Predigt stammt vom September 97 und es ging um das Thema „Frieden“.

Montag, März 29, 2010

Gastbeitrag von Fabse

Vom 22.-24.05.2010 wird in Selbitz (im Norden Bayerns) ein Forum für Leute stattfinden, die sich für das Thema Lebensgemeinschaften interessieren oder die in einer Lebensgemeinschaft bzw. Kommunität leben. Das Forum wird organisiert von einem Team aus verschiedenen Gemeinschaften in ganz Deutschland.
Das Thema des jährlich stattfindenden Forums ist diesmal: "Verbindlicher Umgang mit Geld und Besitz - Wieviel Gütergemeinschaft braucht eine Lebensgemeinschaft?"

Dieses ist aber nicht nur für Lebensgemeinschaften interessant, sondern kann allgemein auch für Ehepaare und Gemeinden relevant sein. Ebenfalls werden auch andere Themen rund um das Thema Lebensgemeinschaften besprochen. Je nachdem was die Teilnehmer mitbringen.

Um aus der Erfahrung älterer Gemeinschaften zu schöpfen ist das Forum in der 1948 gegründeten Kommunität Christusbruderschaft Selbitz: http://www.christusbruderschaft.de/

Preise (mit Unterkunft, Verpflegung und Teilnahmegebühr!):
- Schlafsaal mit Waschräumen 70,- Euro
- DZ ohne Dusche 80,- Euro
- DZ mit Dusche 90,- Euro

Gibt es Schwierigkeiten sich den Preis zu leisten, soll man die Organisatoren per Email anfragen. Es wird eine Lösung gefunden.
Anmeldung: Schreib eine Email an kommunitaeten(at)online.de
http://www.kommunitäten.de/

Freitag, März 26, 2010

Ninas Bekenntnisse


Ich hab heute morgen am Küchentisch angefangen, dass neue Buch aus dem Pattloch Verlag zu lesen:
NINA HAGEN Bekenntnisse

Eigentlich wollte ich nur mal kurz reinschauen, aber dann konnte ich irgendwie nicht mehr aufhören zu lesen. Nina beschreibt ihr Leben so plastisch, ihre Emotionen so dramatisch, ihre Gedanken so nachfühlend, dass es einen nicht mehr los lässt. Ich gehöre ja nun zu der Generation, die mit ihrer Musik aufgewachsen ist. Sie hat insofern auch ein Stück meines kleinen Lebens mitgeprägt. Und es freut mich total, dass sie, mit allen Wirrungen, die diese Welt so mit sich bringt, wieder zurück zu ihrem Weg mit Jesus gefunden hat!

Das Buch geht ab, in jede Richtung. Bei Amazon war es gestern und den Top 500. Die Medien stürzen sich bereits auf sie, von Bibel TV bis Pro Sieben. Und alle Sender wollen ihr vor allem diese eine Frage stellen: „Stimmt das wirklich? Meinst Du es ernst? Bist Du Christ? Glaubst Du an Jesus?“. Ja Leute, es stimmt wirklich. Nina strahlt Jesus aus, wie man es sich von manchem Papst nur gewünscht hätte. Sie verkündet das Evangelium klarer (weil ungeschminkter) als ich es je von Billy Graham gehört habe. Ich bin total stolz, dass Nina jetzt meine Schwester ist und wir gemeinsam die Ewigkeit mit der Familie von Gott im Himmel verbringen werden.

P.S.: Wen es interessiert, das Buch gibt hier bei Amazon zu kaufen.

Dienstag, März 23, 2010

Jesus, Thema der Zeit (immernoch)



Heute hab ich beim Beten Gott gefragt, ob es jetzt irgendein anderes Thema gibt, über das ich predigen soll. Bei mir ist es oft so, dass Gott mir irgendeine Sache klar macht und dann soll ich da drüber eine zeitlang überall reden, egal wo ich eingeladen werde. Das ging mit der Predigt los „Mit Gott durch die Wüste“, dann war das nächste Thema „Das wichtigste ist die Liebe“, usw.

Seit über 2 Jahren predige ich jetzt ständig über das Thema „Jesus!“ und in den letzten Wochen dachte ich so bei mir, ob es nicht langsam reicht und Gott mir mal etwas Neues sagen will.

Eigentlich glaubte ich schon beim vorletzten Freakstock, wo er dieses Thema für die Bewegung auf den Bildschirm gebracht hatte, dass es danach um etwas anderes gehen wird.

Gott hat mir aber heute recht klar im Gebet gesagt, dass ich weiter von Jesus reden soll!

Die Menschen kommen einfach um Jesus nicht herum und in ihm, alleine in ihm und in seiner Person, seiner Botschaft, seinen Worten steckt die Kraft zum wirklichen Leben.

Meine Vermutung ist, dass die nächsten Jahre weiter Prediger über Jesus sprechen werden. Es wird noch mehr Bücher über das Thema geben, noch mehr Seminare und auch noch mehr Konferenzen. In den 80er Jahren war das noch anderes. Dort ging es vor allem um den Heiligen Geist. In den 90er Jahren hab ich viele Predigten über den Vater gehört, „Fathers Heart“ und die ganze Kiste.

Aber mit diesem Jahrzehnt hat die „Jesuszeit“ wieder begonnen, da bin ich mir sehr sicher, und diese Phase ist noch lange nicht vorbei.

Vielleicht werde ich noch mehr dazu in diesem Blog schreiben.

P.S.: Storch hat über das Thema ein echt gutes Buch geschrieben, was ich mir im Kultshopp gekauft habe. In seinem Blog kann man Auszüge daraus lesen. Mal wieder exzellent!

Dienstag, März 09, 2010

Webfisch der EKD für das Volxbibel Wiki? Bitte abstimmen!


Liebe Leute,

die EKD hat mal wieder einen Webfisch ausgeschrieben! Vor Jahren hat den mal mein Bekehrungszimmer (hier eine Kopie) von der Jesusfreaks Webseite gewonnen. Das war echt cool und ich hab mich sehr da drüber gefreut.

Heute kann jeder wieder Online abstimmen, welche Internetseite man innovativ und gut findet.

Bitte, sei so nett und stimmt doch für das sagenhafte Volxbibel Wiki ab !!!!

http://www.ekd.de/webfish/2010/voting.php

Warum?

Durch das Volxbibel Wiki sind wir die erste Bibel der Welt, an der jeder übers Internet sofort mitarbeiten kann!

Es gibt mittlerweile mehrere Schulbücher für Religion, die das Volxbibel Internet Projekt vorstellen, viele Religionslehrer und Pastoren arbeiten damit.

Die Volxbibel ist mit dem Wiki-Konzept das erste Buch der Welt, was sich sprachlich immer weiter entwickelt (gerade veröffentlicht: 3.0 Reloaded).

Das Design ist von Spu, aus Köln, es soll aber nicht nur das Design, sondern vor allem das ganze Konzept dahinter bewertet werden.

Ich würde mich sooooooo freuen, wenn wir diesen Preis gewinnen!

Bitte an Freunde weitersagen, auf Blogs posten, usw.

Und vor allen Dingen schnell mal abstimmen.

Martin

Freitag, März 05, 2010

Interview: Eine neue Vision, Die Jesuskonferenz


BS: Hallo Martin! Du hast jetzt also nach Jesusfreaks und Volxbibel eine dritte Vision. Wie bist du auf die Idee mit der Jesuskonferenz 2010 gekommen?

Es war so, dass ich oft Abends im Bett liege und mir dann die Frage stelle: Was hat es heute eigentlich gebracht? Was war das beste am Tag? Die Antwort hat mich selbst überrascht: Die geistlichen Dinge! Wenn ich zum Beispiel eine echt gute Gebetszeit hatte oder Gott zu mir durch die Bibel gesprochen hat, dann war im Rückblick das oft das Highlight. Schau ich auf mein Leben zurück, zieht sich das durch alles, was ich getan habe. Ob Volxbibel oder Jesusfreaks, die geistlichen, jesusmäßigen Sachen haben mich immer nach vorn gebracht, mehr als alles andere. Trotzdem stelle ich auch fest, dass es da einen Kampf gibt. Man ist oft zu bequem. Anstatt zu beten, landet man vor dem PC oder der Glotze. Darum hatte ich den Eindruck, ich soll einmal drei Tage organisieren, wo es nur geistlich abgeht. Keine lange Ansagen, keine Kollekte, keine Theologie, kein Konzert. Ich wünsch mir, dass wir uns bei der Jesuskonferenz mal drei Tage nur um Jesus drehen, ohne Ablenkung. Für diese drei Tage empfehle ich auch jeden mal sein Handy auszulassen, keine Emails oder sms zu schreiben, keine Zeitung zu lesen oder Nachrichten zu schauen. Wir sind ja alle echt schon Nachrichten und Kommunikationsüchtig .... Das wird total befreiend sein!

BS: Was erwartest Du Dir davon?
Wenn die Leute das wirklich durchziehen, könnte aus der Jesuskonferenz ein richtig krasses Feuer erwachsen, was dann auf die Gemeinden überschlägt, in den die Teilnehmer sind. Der Maßstab wird sein: Bin ich Gott begegnet? Hat er zu mir gesprochen? Ich wünsche mir auch, dass dort ganz viel prophetisch experimentiert wird, dass man mal die Freiheit hat, Sachen zu tun, die sonst nicht gehen. Der Heilige Geist soll dort volle Freiheit haben.

BS: Wer soll alles kommen?
Ich möchte, dass jeder kommt, der irgendwie Hunger nach mehr verspürt. Leute die mehr von Jesus wollen, die nicht zufrieden mit ihrem geistlichen Zustand sind, die sollen alle kommen. Die Konferenz bietet die Chance, in drei Tagen sein ganzes Leben von Gott neu aufrollen zu lassen. Ein Prophet meinte mal zu mir, dass in den letzten Tagen alles sehr viel schneller gehen wird, nicht mehr jahrelange Seelsorge und sowas. Wenn ich mir die Nachrichten so anschaue, hab ich definitiv das Gefühl wir leben in dieser letzten Zeit. Spätestens seit es den Staat Israel gibt kann jeder sehen, wie sich die Prophetien aus der Bibel langsam erfüllen. Auch die vielen Erdbeben, Tsunamies und Hungersnöte deuten da drauf hin. Jetzt ist die Zeit, ganze Sache mir Gott zu machen und sich Jesus radikal hinzugeben!

BS: Muss man sich Online anmelden oder kann man auch so vorbei kommen?
Man sollte sich auf jeden Fall vorher anmelden! Ich vermute, dass in den letzten Tagen vor der Konferenz der Run losgeht und dann sind die Plätze plötzlich ganz schnell weg. Überall wo ich davon erzähle, ist die Resonanz überwältigend. Bis jetzt haben wir noch keine Werbung gemacht und es sind schon 40 Anmeldungen da. Eine Anmeldung ist aber dann erst abgeschlossen, wenn der Beitrag überwiesen wurde. Kostet aber nur 29 Euro, nicht so wie bei den anderen Konferenzen. Wir brauchen das Geld für Getränke, Gema und die ganze Organisation. Wenn was über bleibt, wird es gespendet.

Alle Infos uns Anmeldungen nur über die Webseite: http://www.jesuskonferenz.de/