
Ich komme gerade von drei spannenden Tagen auf dem Buju in Erfurt zurück. Es war schon meine zweite Einladung zu diesem Festival, aber das erste Mal, dass ich in meiner Volxbibel-Lesung die ganze Bibel, und nicht nur das NT, vorstellen konnte.
Mich hat das Buju echt total geflashed. Es wundert mich eigentlich, dass so wenig da drüber in christlichen Kreisen bekannt ist. Denn es ist wohl der mit Abstand größte christliche Jugendevent in ganz Deutschland. Wobei ich mich frage, ob es überhaupt ein weltliches Festival gibt, wo fast 4000 Teens zusammen kommen? Ich kenne keins!
Kurz zusammen gefasst: Das Buju ist ein Jugendtreffen der Freien Evangelischen Gemeinden, welches alle drei Jahre durchgeführt wird. Die Freien Evangelischen Gemeinden sind eine Freikirche mit 420 Ortsgemeinden und ca. 36.000 Mitgliedern.
Ich haben den Jugendreferenten der FeG Andreas Schlüter (man kann auch sagen „Leiter der Jugendarbeit für Deutschland“) auf einigen Treffen schon früher einmal kennen und schätzen gelernt. Ein hammer Prediger, Vater von vier Jungs, mit einem riesen Herz für Jesus und seine Leute.
Die Veranstaltung fand das erste Mal auf der Messe in Erfurt statt und kostete pro Teilnehmer 70 – 95 Euro.
Man kann es schwer beschreiben, aber die Atmosphäre auf dem ganzen Ding war einfach gigantisch. Sicher hätte ich (als Obercharismat) die Gottesdienste an manchen Stellen etwas freier gestalten wollen, aber alle Predigten waren sehr gehaltvoll und auch thematisch hat das Buju wirklich ins Schwarze getroffen. Das Thema war diesmal „Unkaputtbar“ (schönes Wort, fast volxbibelisch…), mit dem Untertitel „Glauben, Lieben, Hoffen“. Jedem Tag wurde ein Überschrift zugeordnet, wo es dann in den Predigten und Seminaren Schwerpunktmäßig drum ging. Dazu gab es viele kreative Räume, einen Kaffee/Cocktailbar-Bereich (ständig überfüllt), Stände und auch Sportmöglichkeiten (Basketball, yeahh!).
Auf jeden Fall sucht diese Veranstaltung ihres Gleichen. Wer schafft es denn drei Tage so zu gestalten, dass derart sauviele Jugendliche kommen, es keine Besäufnisse oder Kiffaktionen gibt (ich hab vielleicht 5 Kids rauchen sehen, dass war es schon) und es dabei so super jesusmäßig abgeht? Da kann ich nur laut „RESPEKT“ rufen.
11 Kommentare:
Ich war als Jugendlicher fasst jedes Mal auf dem Buju und fand es auch immer spitze! Etwas charismatischer hätte es damals schon sein dürfen, aber das ist eher ein FeG spezifisches Thema :-)
Klingt super, danke für diesen Beitrag. Bin gespannt, wie das EFG Buju sein wird.
Danke übrigens fürs AT. Find die Volxbibel stark.
Gott segne dich.
Gruß Hagen
Wow, Du klingt ja richtig berauscht Martin!
Gute Sache, freut mich das es dir gefallen hat - "Unkaputtbar" find ich auch nen gutes Wort!
Hab eben beschlossen es in meinen Wortschatz mit aufzunehmen.
Bis denn dann mal.
Jesus Punk
"alle Predigten waren sehr gehaltvoll..."
=> Naja, ich weiß ja nicht so recht, ich fands ziemlich oberflächlich.
Ich finde es sehr traurig, dass man es bei 5 Predigten nicht ein einziges Mal schafft, klar das Evangelium zu verkünden und zu erklären, wieso Jesus eigentlich am Kreuz sterben musste.
Da kann noch so viel Gutes gesagt werden, aber wenn das Fundament, die Basis der Bibel, das Evangelium von Jesus Christus fehlt, dann macht alles andere m.M.n. keinen Sinn.
Dennoch vertraue ich unserem souveränen Gott und bitte ihn darum, dass er all das Gesagte und Erlebte dazu benutzt, um bleibende Veränderung in den Herzen der Jugendlichen zu schaffen.
Danke Martin für den Bericht. Klingt wirklich sehr super.
Und irgendwie wird immer was dabei sein, das einem persönlich fehlt.
Bei einem Treffen, wo hauptsächlich Christen anzufinden sind, muss ich glaub ich auch nicht unbedingt evangelistisch predigen.
Mit dem "hauptsächlich" drückst du ja interessanterweise schon aus, dass die Möglichkeit besteht, dass da einer drin sitzt, der das Evangelium noch nicht gehört hat (und dem war tatsächlich so - einige meiner FSJ-Kollegen vom Bund FeG sind keine Christen).
Das ist eine riesige Möglichkeit - die einfach so verschenkt wird.
Abgesehen davon ist das Evangelium nicht nur etwas, was man einmal gehört, verstanden und angenommen haben muss, um zu Gott zu kommen (sozusagen die Eintrittskarte in den Himmel, die danach weggeworfen werden kann), sondern es ist eine Gotteskraft (1. Kor 1,18), die wir brauchen, wenn wir unseren Alltag mit Gott leben wollen.
Es ist die Kraft, die alleine dazu fähig ist, uns Menschen zu verändern und aus der heraus alles andere resultiert. Deshalb bin ich überzeugt davon, dass wir das Evangelium nie oft genug hören können!
Meine Schwestern waren früher öfters auf dem "BuJu". Ich glaube aber, es war das efG Buju, das glaube auch wesentlich kleiner ausfällt... war ja in einer Baptistengemeinde... Mich hat das irgendwie nie so richtig interessiert... K. A. warum. War halt so...
Unkaputtbar.. das Wort habe ich schon lange nicht mehr in den Mund genommen :D
Cool zu hören, dass es dir so gut gefallen hat! :) Yeah! Mensch ey, du erlebst echt viel! :) Geile Sache!
Fetten segen, auch für's nächste Abenteuer mit Papa!
A friend to everybody is a friend to nobody. ....................................................
喘口氣,看個文章,謝謝您的格子囉~~..................................................
你不能決定生命的長度,但你可以控制它的寬度............................................................
很棒的分享~留言支持!..................................................
Kommentar veröffentlichen