Freitag, März 27, 2009

Promialarm und eine Absage von Xavier


Wenn ich mich mit Fachleuten über Werbung und Marketing unterhalte, dann sagen fast alle, dass es total etwas bringt, einen "Promi" mit am Start zu haben. Ich würde gerne mal eine Diskussion dadrüber führen, woran das wohl liegen mag. Es gibt ja viele Meinungen (gerade bei den Jesusfreaks) über Leitung und man hört dort, dass ein demokratischer Leitungsstil das A und O wäre. Trotzdem schauen die allermeisten Leute doch irgendwie immer auf bestimmte Menschen, lassen sich von "ihren Helden" inspirieren, führen, leiten. Gerade in der Werbung merkt man das. Nun ja.

Irgendwie hatte ich für die Volxbibel immer auf ein paar "Promis" gehofft, die dort mal in der Öffentlichkeit was klarmachen könnten. Das eine war mein alter Klassenkamerad Jörg Pilawa (Antwort von seinem Management damals: Er ist Ausgebucht). Dann kam die Idee im Gebet, Thomas Gottschalk mal eine Ausgabe zu schicken (hab ich gemacht, noch nicht mal eine Antwort).
Jetzt hatte ich letzte Woche einen echt heftigen Traum, in dem Xavier Naidoo mit uns auf der Bühne auf dem Kirchentag stand! Ich bin ja gefragt worden, im Hanse Saal in Bremen (fast 2000 Plätze!) mit den Psalmen aus der Volxbibel so eine Rapveranstaltung zu machen (das Ding wird sehr geil! Schon mal vormerken: 21.05. 16.45-18.00 Uhr).
Also hab ich ihm einfach geschrieben.
Plöd, heute kam auch hier eine Absage. Eine "....Teilnahme von Xavier wird nicht möglich sein...", schreibt das Management. SCHADE! War wohl doch nur ein fucking Traum. Aber vielleicht gibt es ja doch noch irgendwo einen Promi, der Bock hat sich für die Volxbibel zu engagieren. Würde mich sehr freuen.

Dienstag, März 24, 2009

Twitter überlastet

Schon lustig, da ist Twitter gerade mal ein paar Monate richtig heiss, da sind schon heute die Leitungen überlastet.

Sonntag, März 22, 2009

Martin, Anselm Grün und eine Fürstin ...

Ich wollte Euch noch mal von einem echt geilen Einsatz aus letzter Woche berichten. Wurde im Rahmen einer Bibel-Woche zu den „Ich bin Worten“ eingeladen, als letzter Redner einen Vortrag/Predigt in Castell über diese Sätze von Jesus aus dem Johannesevangelium zu halten.
Vor mir, am Donnerstag, war niemand geringerer als der berühmte Anselm Grün geladen. Da fragt man sich schon, wie ausgerechnet ich Wurst zu der Ehre komme, den Abschluss dieser Woche gestalten zu dürfen... .
Nun ja, die Vorbereitung war recht kurz, aber als ich den Raum betrat, merkte ich sofort, dass Gottes Gegenwart hier spürbar anwesend war. Es handelte sich nur um eine umgebaute alte Turnhalle, mit Holzfußboden und Neonlampen an der Decke, kein kirchlicher Raum.
Das ganz wurde vom Dekan des Dekanatsbezirks Castell (aus der Evang.-Luth. Kirche in Bayern) organisiert.
Als die Veranstaltung los ging, war der Raum bis zum letzten Platz gefüllt und ich war (wie immer) tierisch aufgeregt. Mit Adrenalinspiegel bis zum abwinken bin ich dann nach der Musik auf die Bühne und habe angefangen zu predigen. Plötzlich merkte ich Gottes Kraft auf mir. Ich kann das schwer beschreiben, aber die Worte kamen wie kleine Messer aus meinem Mund raus. Im Saal war es mucksmäuschen still, die Leute haben mir fast die Worte von den Lippen abgelesen. Das war geil, so was kann nur Gott machen. An Hand der sieben „Ich bin Worte“ hab ich deutlich gemacht, dass Jesus m. E. dieses „Ich“ besonders betonen will. "ICH bin..." Und wenn das stimmt, dann muss es auch noch andere „Ich’s“ geben, die von sich behaupten „der Weg“, „das Licht“ „die Auferstehung und das Leben“, usw. zu sein. Aber Jesus sagt: „Hallo? ICH bin …!“.
Gleich danach musste ich schnell wieder los, weil meine Bahn fuhr. Auf dem Weg von der Bühne bis zur Tür hab ich noch mal eben 10 Volxbibeln signiert, lustig. Na und plötzlich steht mir da eine echte Dame gegenüber! Die sah aus wie aus einem Zara Leanda Film, mit großem Hut und Fasanenfeder. Krass. Irgendwie spürte ich (vom Heiligen Geist?), dass diese Frau wichtig war, für Gott und seine Sache, aber ich war so beschäftigt mit Volxbibel signieren und Verabschiedung, dass ich mir blöderweise gar nicht richtig die Zeit nehmen konnte mit Ihr zu sprechen. Die Dame reichte mir nur kurz die Hand und bedankte sich für die Predigt, ich hab kurz gelächelt, dann war ich auch schon im Auto. Auf dem Weg zum Bahnhof hat mir dann der Dekan erzählt, dass es sich um eine echt berühmte Fürstin handelt, die dort im Ort lebt!
Und jetzt kommts: Heute bekam ich einen persönlichen Brief von der Fürstin, mit einem Buch über die Lebensgeschichte ihrer Familie!! Es handelte sich tatsächlich um die Fürstin Castell-Castell, die mit ihrem Ehemann vor vielen Jahren über eine Erweckung, die vom Marburger Kreis ausging, zum lebendigen Glauben durchgebrochen ist! Ich hab mich voll gefreut. Ihre Lebensgeschichte kann man auch als Podcast hier im Netz hören oder sich das Buch bei Amazon bestellen.
Wen es interessiert: Hier ein netter Artikel der am nächsten Tag in der Zeitung stand (auf Scan klicken).

Dienstag, März 17, 2009

Meisterschaft und Jesus hilft nicht beim Basketball



Ich spiele schon Ewigkeiten Basketball, aber kann mich nicht da dran erinnern, einmal mit einem Team aufgestiegen zu sein! Wie geil!

Macht total Spaß bei DJK Südwest zu daddeln, und ich schaffe es (trotz "Alter-Sack-Syndrom") immer noch im Schnitt die meisten Punkte zu machen, wird aber immer schwerer mit der Zeit.

Ich bete eigentlich vor (auf dem Klo), nach und während jedem Basketballspiel (manchmal so auffällig, dass die Spieler mich schon komisch angucken...). Es ist aber halt auch so, dass ich auf dem Spielfeld zum Tier werde... ich kämpfe um jeden Ball als ginge es um Leben oder Tod. Leider bin ich dabei wohl nicht so das allerbeste Zeugnis (Achtung: Christenwort). Das beudetet ich schimpfe laut mit mir selbst, mit dem Schiedrichter (übelst) und manchmal leg ich mich auch mit den Gegenspielern an. Hmm.

Auf jeden Fall hab ich seit ein paar Wochen das Gefühl, Jesus würde mir sagen: "Nein Martin, beim Basketball helfe ich dir nicht!" Ich meine, dass, wenn ich in einer entscheidenen Situationen den Ball kriege, vorher noch kurz "Jesus" gerufen habe und das Ding peinlich daneben geht, dann war das definitiv keine Gebetserhörung.

So ein Basketballspiel ist auch immer ein guter Gradmesser um zu sehen, wie weit es mit meiner Heiligung steht. Wie war das noch mit den Früchten des Geistes? Langmut? Friede? Güte? Freundlichkeit? Und ganz besonders den hier: Selbstbeherrschung? Nun ja, ich hab ja noch ein paar Jahre Zeit, weiter im Herrn zu wachsen.

Samstag, März 14, 2009

Kurzfilm: Sehnsucht nach dem Meer

Neulich hatte ich das ganze am Schreibtisch sitzen so satt. Rahel war auf Geschäftsreise, und ich hatte nur eins: Sehnsucht nach dem Meer:

Freitag, März 13, 2009

Winnenden-Amoklauf

Ich will hier auf keinerlei Züge aufspringen. Aber mich beschäftigt das Thema schon. Schließlich hab ich meine Diplomarbeit über das Thema "Internet und Pädagogik, Gefahr oder Chance" geschrieben und hab mich hier auch theoretisch mit den sogenannten "Killerspielen" und deren Auswirkung auf Jugendlichen auseinandergesetzt. Zusätzlich hab ich ein Internetcafe für Jugendliche aufgebaut, wo diese Spiele ständig Thema waren. Im gewissen Sinne hab ich mir hier also etwas Kompetenz erworben.

Es wird, wie nach Erfurt, wieder zwei Meinungen in der Öffentlichkeit geben. Die einen sagen: Counterstrike und ähnliches gehört verboten, oder erst ab 18 frei gegeben. Und die anderen sagen: Wer gewaltbereit ist, wird das nicht erst durch solche Spiele.

Fakt ist, dass alle mir bekannten Fälle (Erfurt, Columbine/Littelton und auch hier, in Winnenden, die Jugendlichen solche Spiele oft, viel, exessive gespielt haben.

Für mich ist es vor allem ein Zeichen, wie Krank diese Welt ist. Ich mein, wie kommt ein Jugendliche so drauf, dass er sich die Knarre seines Vater nimmt, und mal eben ein duzend Mitschüler abknallt. Wir brauchen dringend eine weitreichende Erweckung in Deutschland, wo Jesus im Mittelpunkt steht.

Heftig.

Mittwoch, März 11, 2009

Bayern, Hiob und viel los


Ich muss gestehen, dass gerade echt sehr viel los ist und ich kaum zum "updaten" meines Blogs komme. War das WE in Bayern auf Predigtour. Wieder drei Veranstaltung in 1 1/2 Tagen, was echt krass viel für mich ist (war nur in Sachsen noch heftiger).
Am Freitag war ich eingeladen auf einer evangelistischen Jugendveranstaltung zu predigen. Das lief sehr geil, Jesus hat ein fettes Wunder getan. Über 150 Jugendlichen sind dem Aufruf gefolgt und haben ein neues Leben mit Jesus begonnen (dabei hab ich es denen nicht sehr leicht gemacht).
Am nächsten Morgen in Regensburg in einem großen Kinosaal gepredigt, was auch für mich als alter Kinofan voll geil war. Abends dann ein Ding in einem Veranstaltungsraum in Regensburg, auch mehr evangelistisch, mit Band und so.
Leider hab ich auf dem Rückweg die Bahn verpasst und musste im Hotel pennen. Die Bahn hatte 20 Minuten Verspätung, was aber am Gleis nicht angeschlagen war (die Schilder waren aus, ganz toll !!!). Nach 15 Minuten in der Kälte stehen bin ich dann mal nach vorne in die Schalterhalle um dort Infos zu checken. In der Zeit ist wohl gerade der Zug gekommen...
Ich brauchte auf jeden Fall echt ne Zeit um mich von dem WE zu erholen, hing mir ganz schön in den Knochen.
Hiob ist gerade mein Tagesgeschäft und ob man es glaubt oder nicht, es "macht was mit mir". Muss auch mit dunklen Gedanken kämpfen, dass kannte ich schon seit langem ncht mehr so. Nun bin ich im Kapitel 39 und es wird bald Aufwärts gehen (auch mit Hiob). Wenn man so Bibeltexte vervolxbibelt, dann gehen die noch mal ganz anders rein, als wenn man sie nur so liest.
Sagen mir auch andere Leute, musst du mal ausprobieren!
Es gäbe noch viel zu berichten, z.B. von den Vorbereitungen auf die fette Psalmen-Rap Veranstaltung auf dem Kirchentag, aber das mach ich dann ein anderes Mal.

Montag, März 02, 2009

WE in Frankfurt und Geburtstag

Das war mal wieder hardcore aber echt schön.
Das WE war ich in Frankfurt. Den ganzen Tag hatten wir dort Proben für die fette Psalmen Rap Veranstaltung auf dem Kirchentag (dazu später mal mehr). Sonntag dann morgens bei den Jesusfreaks Frankfurt im Godi gepredigt und Nachmittag in Marienberg im Westerwald gesprochen.
Einen Tag vorher hatte ich Geburtstag. Was schon echt lustig ist: Früher sah Geburtsag so aus, dass man an dem Tag 10-20 Briefe und Karten bekommen hat, 20 Anrufe, vielleicht 10 SMS, das wars. Diesesmal haben mich drei Leute angerufen, ich hab eine Karte und einen Brief bekommen, aber bestimmt vier duzend Einträge auf StudiVZ, Facebook und 'haste nicht gesehen'. Schöne neue Welt ....