Musik ist die Sprache des Herzens, mit Musik kann man soviel ausdrücken, Gebete, Botschaften, Bekenntnisse. Ich glaube, dass Gott Musik gemacht hat und Mr. Kacke keine Musik machen kann, er kann nur Botschaften da drin versiffen.
Als ich recht jung im Glauben war, gab es so eine Prophetie von einem Typen, die sich "the sons of thunder" nannte. Gott sagte hier, dass er eine neue Musik seinen Leuten schenken will, die so neu ist, wie die Beatles neu waren. Es wird so sein, dass die Musik zuerst in den Gemeinden läuft und dann in den Charts der Welt (und nicht umgekehrt).
Darum hab ich Kuky damals sofort sehr ermutigt eigene Lieder für unseren Lobpreis zu schreiben. Und wie geil hat er das angestellt, absolut genial. Taade und andere haben es ihm dann nachgemacht.
Ob wir jetzt als Jesusfreaks wirklich eine "neue Musik" von Gott geschenkt bekommen haben sei mal dahingestellt. Dennoch spielt das Thema in der Bewegung bis heute eine sehr zentrale und wichtige Rolle.
Das erste Mal hatte Gott dadrüber mit mir gesprochen, als ich mich in Amsterdam mit der Jesuspeopel Bewegung beschäftigt hatte. Ein Kennzeichen der Jesuspeopel war auch, dass es sehr viele neue Bands gab, die jesusmäßige Mucke gemacht haben, im Stil der Zeit (damals Flowerpower vor allem).
Was echt geil ist: Gerade habe ich eine Seite im Netz entdeckt, wo man sehr viele LPs aus der Zeit digitalisiert und ins Netz gestellt hat! Woooooau!
Dadrunter auch die Deutsche Band "Semaja"... Semaja wurde von Markus Egger gegründet. Markus war damals ein Sänger im Musical "Hair", das durch Deutschland tourte. Nachdem er ein Christ geworden war, hat er bei Hair sofort gekündigt und eigene christliche Mucke gemacht.
Meine Geschichte mit der Band sieht so aus:
Semaja war die erste christliche Platte die mir meine Schwester geschenkt hat, als ich noch kein Christ war. Ich fand (und finde) die Musik echt grottig. Aber als ich dann mal an einem Abend von einer Drogenparty nach Hause kam, kriegte ich plötzlich im Bett von einem LSD Trip totale Paras und Angstzustände. Da erinnerte ich mich an die Platte von meiner Schwester und hab sie aufgelegt. Tatsächlich war die Angst in dem Augenblick verschwunden, als die Musik anfing aus meinen Boxen zu dröhnen! Das war mein erstes Erlebnis mit Gott.



